Dienstag, 6. Oktober 2009

Knallharter Jugendarrest für Blaumacher

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Knallharter Jugendarrest für Blaumacher

Soest, 07.11.2008
Soest. Die Anzahl der Schulverweigerer nimmt dramatisch zu. Viele Eltern sind machtlos und können ihre Kinder nicht animieren, in die Schule zu gehen. ...

... Das Amtsgericht Arnsberg verurteilt Schulschwänzer ab 14 Jahren jetzt gnadenlos zu Jugendarrest, wenn sie weder die Geldbuße bezahlen noch die Sozialstunden ableisten, die die Strafe für das Blaumachen ist.

Jeder braucht eine fundierte Schulausbildung, oder wollen Sie später einem Erwachsenen, der auf Grund mangelnder Schulausbildung keine Stelle bekommt, das Leben finanzieren? Diese harte Maßnahme ist ein Signal, wie wichtig der Gesellschaft junge Menschen und ihre Ausbildung sind. Außerdem werden Eltern unterstützt, die keinen Einfluss mehr auf ihre Kinder haben.

Leider schreckt der Jugendarrest die knallharten Blaumacher nicht mehr ab. Einige Leser fragen sich jetzt bestimmt, ob es richtig ist, Schulschwänzen genauso hart zu bestrafen wie Diebstahl. Wäre es nicht vernünftiger, das Geld in Hausaufgabenbetreuungen und Ganztagsschulen zu investieren, damit die Schüler nicht den Faden im Unterricht verlieren, anstatt für Polizeieinsätze und Jugendarrest auszugeben? Dadurch würde vermieden, dass Defizite entstehen, die zu so großen Frustrationen führen, dass der Schüler keine Lust mehr hat, in die Schule zu gehen und im schlimmsten Fall die Schule abbricht und damit keinen Schulabschluss hat.

Wenn der Staat so viele Gelder für diese Problematik zur Verfügung stellt, sollte meiner Meinung nach mehr in Ganztagsschulen und Hausaufgabenbetreuungen investiert werden, damit Schüler die Möglichkeit haben, nicht verstandenen Schulstoff nachzuholen und besser üben zu können.

Dadurch würden sich Polizeieinsätze für Blaumacher stark reduzieren.

Rebecca Rolf Archigymnasium Klasse 8 a

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