Donnerstag, 8. Oktober 2009

Schulreform in Hamburg

Hamburg

Die Primarschule kommt im nächsten Jahr

Ole von Beust (CDU) und Christa Goetsch (GAL) in der Hamburgischen Bürgerschaft auf der Senatsbank. © dpa Fotograf: Maurizio Gambarini
große Bildversion anzeigen Die "Mutter der Schulreform", Christa Goetsch (GAL, l.) in der Hamburgischen Bürgerschaft neben Bürgermeister Ole von Beust (CDU).

Die Schulreform in Hamburg ist seit Mittwochabend beschlossene Sache. Die Bürgerschaft segnete mit den Stimmen der Regierungsparteien CDU und GAL in erster und zweiter Lesung eine entsprechende Änderung des Schulgesetzes ab. Sie dient als rechtlicher Rahmen für das gesamte Reformwerk. Vom kommenden Schuljahr an ersetzt damit eine sechsjährige Primarschule in der Hansestadt die bisher über vier Jahre laufende Grundschule. Außerdem gibt es künftig Stadtteilschulen anstelle von Haupt-, Real- und Gesamtschulen. Dort werden alle Bildungsabschlüsse bis hin zum Abitur nach 13 Jahren angeboten. Die Gymnasien führen wie bisher nach zwölf Jahren zur Hochschulreife. Die nach kontroverser Diskussion beschlossene Schulreform gilt als die umfassendste in Hamburg seit Gründung der Bundesrepublik.


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